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Ist dick immer ungesund? Was die Apfelfigur verrät

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Bis zum Jahr 2030 wird bei uns in Europa das Übergewicht stark zunehmen – so das Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die aktuell zum Europäischen-Adipositas-Tag am 16. Mai die Runde machte. Aber ist dick immer gleich ungesund? Nicht unbedingt. Es gibt durchaus Menschen mit Übergewicht, deren Blutwerte wie Blutzucker, Blutfette und Blutdruck im Normbereich liegen. Wenn sie abnehmen wollen, dann häufig, weil sie sich einfach nicht wohl fühlen.

Entscheidend für unsere Gesundheit ist dagegen vor allem, wo sich die überflüssigen Kilos anlagern. Menschen mit Apfelform – hier liegen die Pfunde verstärkt am Bauch und weniger auf Hüfte und Oberschenkel – tragen z. B. ein höheres Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Denn das Bauchfett produziert zahlreiche Stoffe, die ungünstig sind für Blutdruck, Zucker- und Fetthaushalt, die Gefäßverkalkungen fördern und sogar Ursache für Depressionen sein können. Weniger Bauchfett ist daher das oberste Therapieziel bei Übergewicht.

Gerade auf die Hoffnung vieler Übergewichtiger, ihr Bauchfett möglichst schnell loszuwerden, haben es zahlreiche Diätversprechungen abgesehen. Doch so punktgenau ist das nicht möglich. Vor allem beim gefürchteten Jojo-Effekt, wenn man nach dem Abnehmen bald wieder zunimmt, ist auch das Fett am Bauch meist schneller wieder da als einem lieb ist. Der Jojo-Effekt ist das Zeichen dafür, dass der Körper auf Sparflamme fährt. Er spart für schlechte Zeiten – eine lebenswichtige Einrichtung der Evolution, denn nicht immer gab und gibt es in der Entwicklung der Menschheit Essbares im Überfluss, so wie heute bei uns. Deshalb interpretiert er eine Kalorieneinschränkung als Hungersnot und setzt viele Stoffwechselvorgänge auf Sparprogramm. Dies hat zur Folge, dass Grundumsatz sinkt und der Energiebedarf verringert ist. Das bleibt auch nach einer Diät zunächst so. Essen wir wieder mehr, schlägt jede Kalorie verstärkt zu Buche. Was kann man also tun?

Abnehmen ohne Jojo-Effekt - den Körper überlisten

Wer langfristig sicher abnehmen will, muss den Körper also überlisten. Dass das geht, zeigt der Erfolg des ABC-Programms. Mehrere hundert Teilnehmer konnten nicht nur viel und dauerhaft abnehmen – im Schnitt etwa 13 kg in 6-12 Monaten –, sondern auch Blutdruck und Blutwerte verbessern und so insgesamt nicht nur schlanker, sondern auch gesünder werden. Hinter dem ABC-Programm steht ein seriöses, medizinisches Abnehm-Konzept mit wissenschaftlich nachgewiesener, langfristiger Wirksamkeit. Es wurde an der Universitätsklinik Magdeburg entwickelt und setzt auf drei wesentliche Elemente:

Abnehmen ohne Extra-Sport

Das Notprogramm des Körpers zu überlisten, funktioniert am besten mit moderater Bewegung. Deshalb ist eine Extra-Portion Sport fürs Abnehmen gar nicht notwendig. Denn Sport verbrennt vor allem gespeicherten Zucker. An die Fettreservenagegen geht dagegen länger andauernde moderate Bewegung. Das ABC-Programm setzt deshalb auf mehr Alltagsbewegung und zwar täglich. Die wird hier mithilfe eines Bewegungssensors gemessen und damit „sichtbar“ und „zählbar“ gemacht. So können die Bewegungen und Gänge, die wir täglich sowieso verrichten müssen, bewusst und gezielt erhöht werden. Es zählt also der Gang zum Supermarkt, das Treppensteigen in die Wohnung, das Rasenmähen im Garten. Wer so denkt, verzichtet vielleicht plötzlich sehr gerne auf das Auto, den Aufzug oder den Rasenmäher-Roboter. Dass die Alltagsbewegung ausreicht, um das Abnehmen zu unterstützen, zeigt der Erfolg des ABC-Programms.

Abnehmen mit Genuss und Vielfalt

Das Wort Abnehmen löst bei vielen negative Gefühle aus – sie denken an Verzicht und leeren Magen. Klar ist: An der Ernährungsweise muss sich etwas ändern, wenn man Pfunde verlieren will. Doch ums Hungern geht es nicht und das wäre auch langfristig falsch. Nur wer sich beim Abnehmen mit seiner Ernährung wohl fühlt, bleibt dabei. Die zweite Säule im ABC-Programm setzt deshalb auf abwechslungsreiches, gesundes Essen, das zwar Kalorien einspart, aber keine wichtigen Nährstoffe oder Geschmack. Und das ohne Pulver oder einseitige Diät-Mahlzeiten.

Abnehmen mit Motivation

Weil auch Ausgangsgewicht, Lebensalter, Erkrankungen wie Diabetes oder das Geschlecht – Frauen haben oft eine andere Strategie als Männer – eine Rolle beim Abnehmen spielen, ist eine persönliche, medizinisch fundierte Beratung eine wichtige psychologische Hilfe für den Erfolg. Das haben Studien gezeigt. Die dritte Säule des ABC-Programms zielt deshalb auf regelmäßige motivierende Rückmeldungen zum bisher Geschafften

Fit heute und morgen mit 4sigma

Inzwischen sind bundesweit zahlreiche Ärzte, Apotheker und Ernährungsberater für das ABC-Programm zertifiziert – auch die 4sigmaGmbH. Nach positiven Erfahrungen aus einer eigenen Studie hat sie das ABC-Programm in ihr Beratungsangebot aufgenommen. Bei 4sigma beraten und begleiten speziell geschulte und zertifizierte Ärzte die Teilnehmer unter dem Motto „Fit heute und morgen“, damit sie die mit Übergewicht verbundenen Gesundheitsrisiken eindämmen und die eigene Gesundheit langfristig erhalten können.

Der nächste Schulungstermin im Raum München ist am 26. Juni 2015. Alle wichtigen Informationen dazu unter: www.fitheuteundmorgen.de.

Autor: Janine Lipowsky, 4sigma GmbH